AKTUELL


01.10. - 15.10. | Anne Friederichsen

Sphärisches Blau und hinreißende Leuchttöne des Herbstes. Vor Eintritt in die Winterpause präsentierte das Maxhaus großformatige Acrylarbeiten der Essener Künstlerin Anne Friederichsen. Ihre teilweise von Herbstimpressionen inspirierten, vielfältigen visuellen Vorstellungen versetzten die Besucher in einen wahren Farbenrausch.  Text: H.F.


07.09. - 15.09. | 1. Schieferwoche Nordhalben

Bertha Shortiss

Martijn Smits



20.08. - 26.08. Dagmar Wolf und Bernd Engels

In den Arbeiten „Metamorphosen“ orientiert sich die Essener Künstlerin Dagmar Wolf an Fundstücken aus der Natur, die sie von Wanderungen in den umgebenen Wäldern Nordhalbens mitbringt. 



19.08.2017 | Stilvolle Eröffnung des Maxhauses

Ein Festtag für Nordhalben

Maxhaus wurde nach nur zwei Jahren Planens und Umbaus feierlich eröffnet. Künstler sollen hier Räume zur Entfaltung ihrer Kreativität finden.

Am Samstag den 19. August war es endlich so weit. Das Künstlerhaus Nordhalben, von den Bürgern liebevoll mit seinem alten Hausnamen "Maxhaus" benannt, wurde stilvoll eingeweiht. Bei festlichen Musikklängen von Johann Sebastian Bach saßen über einhundert Gäste und Künstlerhaus - Freunde auf eigens gesperrter Straße beisammen. Sie genossen die Wärme und die heitere Atmosphäre eines Straßenfestes - Nachmittags bei spätsommerlichen Temperaturen.


07.08-20.08.2017 | Martin Schlenger und Volker Ullenboom

Vom 07. bis 20. August führen die beiden Essener Künstler ihre experimentellen Arbeiten in Nordhalben fort.

Während Martin Schlenger mit "PHÖNIX" seine Spurensuche und Formenrecherche weiter verfolgt, erspürt Volker Ullenboom mit seiner Arbeit "COSMOPONDENZEN" die Schwingungen Nordhalbens.



24.07.-29-07.2017 | Viktor Cleve und Alfred Schwarzien

"Nordhalben Porträts" So benennen die beiden Künstler aus Essen die Arbeiten ihrer Kunstwoche.

Während Viktor Cleve weiter an seiner Porträtserie der KERWA-Leut artbeitet, widmet sich Alfred Schwarzien dem Bahnhof und den Dorfansichten.



02.07.-09.07. 2017 | Dagmar Wolf und Bernd Engels

Mit einer abschließenden Vernissage zu ihrer Kunstwoche zeigen Dagmar Wolf und Bernd Engels ihre "Blicke in den Rückspiegel"



10.06.-23.06.2017  |  Künstlerhaus in Nordhalben erhielt bemerkenswerte Fassade

In der dritten und vierten Juniwoche erhielt das Künstlerhaus sein endgültiges "Gesicht".

Der Essener Künstler Viktor Cleve schuf vor aller Augen ein Kunstwerk, das in seiner Einmaligkeit, Bewegtheit und Frische besticht.

 

Nachdem die beiden Farbakrobaten Albert und Klaus in gewohnter Stille und Gründlichkeit dem gesamten Haus ein neues Gewand angelegt hatten, war man mit dem wunderbaren Ergebnis eigentlich schon zufrieden. Der bestechend leuchtende Ton verleiht dem gesamten Straßenzug plötzlich neues Licht.

 

Wie erstaunt war der Betrachter dann, als die gelungene Arbeit plötzlich weiterging.


Der Künstler Cleve ließ auch bei diesem Kunstwerk seine ganz eigene Bildsprache erklingen: Man konnte live miterleben, wie mehrere "Erzählebenen" übereinander gelegt wurden. Dadurch soll der Betrachter, der zunächst vom vordergründigen Bildgeschehen gefangen genommen wird, zum Entfalten ganz eigener Geschichten angeregt werden. Geschichten, die zwischen Vordergrund und erst später sichtbaren, verschiedenen Hintergründen konkurrieren aber auch sich entfalten sollen.

 

Um es für den Betrachter leichter zu machen, soll das Gesamtkunstwerk so erklärt werden, wie es entstanden ist, nämlich vom erst bei genauerem Hinsehen erkennbaren Hintergrund. Hier sind zunächst schmale, miteinander verbundene Linien entstanden, die an die Geometrie alter Fachwerkhäuser erinnern sollen. Unser Maxhaus ist ja in der Tat ein historisches Gebäude. Das architektonische Formenspiel bringt Bewegung und Struktur in die große Fläche.

 

Die hellen Kreise, Quadrate und Dreiecke stehen für Mathematik, Wissenschaft, Kunst und Architektur. Besonders augenfällig sind die kräftig roten Linien, die zwei Punkte verbinden. Hier soll eine Kommunikationsform, nämlich eine Unterhaltung, ein aufeinander Eingehen zweier Punkten ausgedrückt werden. Dieser so entstehende "Kommunikationsstrom" zieht sich, zunächst fast unmerklich, weil farbdezent, über das gesamte Kunstwerk.

 

Im Mittelpunkt, leuchtend weiß und strahlend, begrüßt den Betrachter Albrecht Dürers Eva. Sie steht für die großen alten Maler. Ihre Frisur zeigt stellvertretend den Aufbruch in die neue Zeit. Links, farblich etwas zurückhaltender, zeigt sich uns "der Künstler", mit einem Kopf voller sprühender Ideen. Der Springer auf der rechten Seite steht für den Sprung in die neue Zeit, für den Aufbruch. Er jongliert einen Baum auf dem Kopf, ein Synonym für das Wachstum. Diese gewagte Jonglage soll auch zeigen, dass Künstler immer wieder Mut aufbringen, Neues zu wagen. Zugvögel stehen für die zufliegenden Ideen, aber auch für das Wiederkehren der Künstler.

 

Nach links hin verdichten sich die anfangs beschriebenen Hintergrundformen. Aber der Betrachter hat das Gefühl, dass sich die vertrauten Kreise und Dreiecke auf der Seitenfläche nun in Flüchtigkeit auflöst. Das Kunstwerk entgleitet einem in einen visionären Raum hinaus.

 

(Herbert Frank, NohA)


"Heimat im Handgepäck" Nordhalben - Frankenmuth

Eine deutsch-amerikanische Ausstellung. Vom 5. - 21. Mai 2017, im Künstlerhaus Nordhalben.

Grundschule Nordhalben (Kombiklasse 3 / 4), List Elementary School Frankenmuth, Michigan

Im Jahr 1845 gründeten Siedler aus dem bayerischen Frankenwald den Ort Frankenmuth in Michigan. Im Gepäck der Auswanderer befanden sich auch einige Spielsachen und Schulmaterial für die Kinder. Zusammen mit den notwendigen mitgebrachten Dingen und den Heimaterinnerungen sind diese im Historischen Museum von Frankenmuth zu besichtigen.
Was würden Kinder unserer Zeit als ihr liebstes Stück mitnehmen? Schulkinder aus Nordhalben im Frankenwald und Kinder aus Frankenmuth, Michigan, machen sich darüber Gedanken und erstellen Bilder für eine Ausstellung.

 

In 1845 emigrants from Franken, Bavaria, came to Michigan and founded the village of Frankenmuth. In their baggage they also had a few little toys and school things for their children, now presented in the Historical Museum of Frankenmuth. In 2016 children of the elementary schools Nordhalben, Frankenwald, and Frankenmuth, Michigan, discuss the question: What would we take with us as emigrants at the present time? They create pictures of their favourite things and prepare an exhibition in exchange.


Vernissage der Kunstwoche vom 10.10. - 14.10. 2016

Inge Stabenow Malerei, Herbert Stabenow Radierungen und Irmgard Niederreiter Projektarbeit mit Kindern der Grundschule Nordhalben präsentierten ihre Arbeiten im Künstlerhaus.


Transformation der Fischkiste

Vom 02.10. - 05.10. arbeitete Viktor Cleve an der Verwandlung der Fischkiste.

Viktor Cleve: "Dies steht als Metapher für die Verwandlung des Künstlerhauses".

Die Fischkiste des ehemaligen Geschäftes fand sich in einem der Kellergewölbe des Künstlerhauses.

 



Das MAXHAUS | Künstlerhaus Nordhalben wird von der Raiffeisenbank Norhalben mit einer Spende von 5000€ unterstützt.

Eine feierliche Übergabe findet am Sa.  8. Okt. um 15 Uhr am AVALON Gelände statt.



Vom 10.10. - 14.10. arbeiten Irmgard Niederreiter und das Ehepaar Stabenow im Maxhaus

Das Ehepaar Inge u. Herbert Stabenow arbeitet täglich von 10 Uhr bis 16 Uhr im Künstlerhaus.
Irmgard Niederreiter arbeitet in Schule/Künstlerhaus. (Arbeitet auch mit Kindern der Grundschule)


Erfolgreiche erste Abschlussausstellung im Maxhaus.

Zahlreich kamen die Besucher zur ersten Abschlussausstellung der  vier Künstler, Viktor Cleve "DER WEG", Martin Schlenger "DER SCHATTEN", Volker Ullenboom "DIE STEINE", Martijn Smits "DAS HOLZ"



Die Künstlerwoche vom 12.08 - 18.08 geht zu Ende.

Die vier Künstler zeigen Ihre Arbeiten im Rahmen einer Ausstellung am 18.08 ab 18:00